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29.07.2008

Die Kreditkrise hat in den USA zu zwei weiteren Bankenpleiten geführt. Damit sind in diesem Jahr bereits sieben US-Banken pleite gegangen. Vor allem Regionalbanken geraten wegen der fallenden Häuserpreise stark unter Druck.

New York - Die US-Behörden schlossen am Freitag nach eigenen Angaben die First National Bank of Nevada und die First Heritage Bank NA of California.

Kunden bei Indymac: Kunden bringen ihr Geld in Sicherheit - binnen elf Tagen wurden 1,3 Milliarden Dollar abgehoben Anschließend seien die beiden Geldhäuser an die Mutual of Omaha Bank verkauft worden, teilte der staatliche Einlagensicherungsfons FDIC mit.

Damit sind bereits sieben US-Banken in diesem Jahr pleite gegangen. Bei der First National belief sich die Bilanzsumme auf 3,4 Milliarden Dollar und bei der First Heritage auf 254 Millionen Dollar.

Erst Mitte Juli wurde der größte unabhängige börsennotierte Baufinanzierer IndyMac vom Staat übernommen, nachdem das Kreditinstitut in massive Kapitalnöte geraten war. Indymac war die drittgrößte Bankenpleite in der US-Geschichte überhaupt.

Auch andere Banken haben mit der Hypothekenkrise zu kämpfen. Die US-Regierung und Notenbank Fed hatten jüngst für die beiden landesgrößten Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac Chart zeigen ein Nothilfe-Paket geschnürt.
    
Die Investmentbank Bear Stearns stimmte im Frühjahr unter dem Druck der US-Notenbank ihrem Notverkauf zu. Eine der größten Hypothekenfirmen des Landes, Countrywide Financial Chart zeigen, rettete sich in die Arme des Finanzkonzerns Bank of America Chart zeigen.

In den USA sind inzwischen vor allem Regionalbanken durch die weiter fallenden Häuserpreise in Bedrängnis geraten. Das Hypothekengeschäft macht einen wichtigen Teil dieser Bankengruppe aus.

 

Quelle: manager-magazin.de mit Material von reuters