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26.01.2009

Schlechte Nachricht für Rentner: Die Renten sinken immer weiter. Zum fünften Mal hintereinander verlieren die 20 Millionen Rentner in Deutschland Geld.
Das geht aus neuen Berechnungen des Forschungszentrums Generationenverträge hervor. Demnach frisst die Preissteigerung den Ruheständlern die Rentenerhöhung weg.

Die Bezüge der 20 Millionen Rentner in Deutschland sind im vergangenen Jahr real offenbar erneut deutlich gesunken.

Inflationsbereinigt gingen die Einkünfte aus der gesetzlichen Rentenversicherung um 1,8 Prozent zurück, wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Berechnungen des Forschungszentrums Generationenverträge (FZG) an der Universität Freiburg berichtete.
Grund für das Minus sei die Hohe Preissteigerung von 2,6 Prozent gewesen, sagte FZG-Wissenschaftler Olaf Wedding dem Blatt. Deswegen hätten die Rentner trotz der Rentenerhöhung von 1,1 Prozent zum 1. Juli 2008 Einkommensverluste hinnehmen müssen.
Das reale Rentenminus ist bereits das Fünfte in Folge, wie die Zeitung mit Verweis auf früherer Berechnungen des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft (IWG) in Bonn schreibt.
Demnach sank die Kaufkraft der Ruheständler von 2004 bis 2008 um insgesamt
8,5 Prozent. Grund seien Nullrunden beziehungsweise geringe Rentensteigerungen bei gleichzeitiger Inflation.

Quelle: Welt online